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Frostschaden

Der Frostschaden und die Auswirkung

Der Frostschaden ist überall sichtbar

Es ist schrecklich, wenn ich durch die Baumschule gehe.  Frostschaden. Überall schauen mich trocken, braune und abgestorbene Triebspitzen und Knospen an. Viele Pflanzen haben die kalten Nächte, mit Frösten bis  minus vier Grad nicht gut überstanden. Die Frage ist was ist jetzt zu tun. Leider kann ich nur eine Antwort dazu geben -NICHTS!

Frostschaden
Frostschaden

Das ist leider keine gute Antwort, aber es ist die die richtig ist. Denn der Mensch kann nichts machen. Die Natur benötigt nicht den Menschen um sich wieder zu erholen. Aber wir Menschen benötigen die Natur. Denkt man nur an die Winzer, oder Obstbauern, die von davon abhängig sind, dass eine gute Ernte ihre Existenz sichert. Da wird einem wieder bewusst was wir so alles mit unserer Umwelt machen. Aber ich schweife schon wieder ab.

Was ist nun im Garten zu machen?

Die Hortensien haben sehr stark gelitten. Hier sieh man auf den Bildern den Schaden. Die Fragen die ich in den letzten Tagen bekomme,

Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien

sind immer die gleichen. „Soll ich das alles abschneiden?“ Bitte nicht schneiden. Im rechten Bild kann man noch erkennen, dass der Ansatz von der Blüte noch nicht so viel Schaden erlitten hat. Deshalb BITTE NICHT SCHNEIDEN. Die eingerollten Blätter legen sich schützend um die Blüte und somit kann es sein, dass die Blüte nichts abbekommen hat. Das wäre Sensationell. Jetzt hoffen wir alle das endlich ein wenig mehr Wärme in unser Land einzieht, damit wir endlich den Garten genießen können.

Nochmal zu nachdenken;  Die Natur braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht die Natur!

The Power of Nature

Die Macht der Natur

The power of nature is present

Die Macht der Natur, ist gegenwärtig!

Eine Fläche die frisch mit Schotter aufgefüllt und mit dem Rüttler verdichtet wurde, ist von einer kleinen, sehr starken Pflanze durchbrochen worden. Ich war entzückt über diese Kraft der Natur, dass die Natur es schafft, dass vom Mensch gemachte, schnell wieder für sich zu gewinnen. Aber das was dort passiert ist, habe ich nicht erwartet. Ein kleiner Löwenzahn, so stark hat er sich angestrengt und ist aus dem Schotter hervorgekommen. Die Macht der Natur

Da zieh ich meinen Hut.

The Power of Nature
Die Macht der Natur, ist gegenwärtig

Da kann man mal sehen, dass die Macht der Natur gegenwärtig ist und wir als Menschen ein so untergeordnete Rolle spielen. Wir meinen immer wir sind die Größten, können die Natur bezwingen. Nichts der gleichen können wir, wir sollten anfangen mit ihr zu leben. Mit dem was sie uns schenkt und nicht sie zu zerstören. Wir wollen alles sauber und ordentlich halten, Unkraut frei! Ja das liebe Unkraut, ich bin ja ehrlich, ich möchte in dem Beet was ich neu angelegt habe, auch kein Unkraut haben und versuche die Pflanzen von dem lästigen Unkraut zu befreien. Das ist sehr mühselig. Aber wenn erstmal die Pflanzen, die ich gepflanzt habe sich durchsetzen, dann hat das Unkraut wenig Chancen. Das ist mein Ziel. Bis dahin muss ich noch ein wenig zupfen.

Unkrautvernichtungsmittel als Hilfsmittel

Wir können auch noch andere Hilfsmittel verwenden, wie das Permaclean von Bayer oder Girschfrei von Neudorff. Das sind noch zugelassene Unkrautvernichtungsmittel die dem Unkraut an den Kragen gehen. Viele Menschen möchten aber nicht nur ihre Beete von Unkraut befreien, nein sie möchten ihren Hof, oder den Bürgersteig vorm Haus damit abspritzen. Damit alles schön sauber ist. Dieses ist aber verboten und zu Recht!

Denn die Mittel die man so schön verwenden kann, um die Macht der Natur zu bekämpfen, werden auf dem Hof oder der versiegelten Flächen weggespült. In den Kläranlagen kann es nicht gefiltert oder von den Mikroorganismen zersetzt werden. Es geht in unser Trinkwasser. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben dazu beigetragen, dass Menschen mit Stoffen in Berührung kommen, die so etwas noch nie berhürt haben

Das ist natürlich sehr anmaßend von mir, sie zu beschuldigen, aber haben Sie das gewusst? Hat Ihnen das schon mal einer gesagt? In den Medien wird in großem Stiel über die Landwirtschaft berichtet, dass alles verseucht wird. Das Spritzen von Getreide, damit es schneller ausreift und somit zu geeigneten Zeitpunkten geerntet werden kann. Diese Maßnahmen sind mittlerweile verboten. Aber mit einem kleinen Teil haben wir alle dazu beigetragen, dass Stoffe, wie Glyphosat in das Grundwasser kamen. Durch mangelnde Aufklärung vom Handel und das wirtschaftliche Interesse der großen Firmen wurde auf den Endverbraucher nicht so viel Wert gelegt. Er bekommt das Mittel ja nur in einer sehr abgeschwächten Konzentration in die Hand. Denn es muss ja Gewährleistet werden das bei unsachgemäßen Umgang mit dem Mittel so wenig Schaden wie möglich entsteht. Es geht um die Haftung.

Die richtige Anwendung

Also, wenn sie spritzen möchten, dann sollten sie nur in den Beeten spritzen. Schadstoffe können in den Bodenschichten langsam abgebaut werden. bzw. es lagert sich irgendwo an und kann keinen Schaden mehr verursachen. Sie sollten darauf achten, dass keine Auswaschung statt findet. Das ist sehr wichtig.

Sie sollten darauf achten, dass sie immer nur eine Spritze verwenden um Unkraut zu spritzen. Eine spezielle Unkrautspritze mit Spritzschirm ist empfehlenswert, damit keine Abdrift an andere Pflanzen geht. Wir beraten sie gerne im Umgang mit den speziellen Mitteln und geben ihnen Tipps ob es nicht eine Alternative gibt.

Frühlingserwachen Rotes Kätzchen

Schauspiel des Frühlingserwachen

Wenn die Vögel morgens zwitschern und der Himmel sich langsam verfärbt, dann ist das, dass Frühlingserwachen

Frühlingserwachen, so und nicht anders würde das Jetzt beschreiben. Denn es gibt doch nichts schöneres, als den Vögeln zu lauschen, die den Frühling herbeirufen. Wir alle sehnen uns nach Sonne und Wärme. Endlich wieder in den Garten gehen und die Reste vom Herbst beseitigen. Den Garten schick und schön machen und die Tage genießen. Auf der Terrasse sitzen und einen Cappuccino trinken und einfach in den Garten schauen. Sich von der Natur inspirieren lassen, Ideen entwickeln.  Denn so ein Garten verändert sich jedes Jahr aufs neue. Er lebt! Die Veränderung gibt uns immer wieder Impulse etwas im Garten zu ändern oder zu verbessern. Lässt man alles so, wie man es vor langer Zeit angelegt hat, kann es sein, dass der Garten aus seiner Schönheit entwächst. Ein Garten benötigt ein gewisses Maß an Pflege.

Verschiedene Gehölze sollte ab und zu geschnitten werden. Damit sie nicht vergreisen, sondern immer schön blühen. Bäume die groß werden können, können auch gelenkt werden, damit sie nicht erst so groß werden. Stauden werden vereinzelt oder gar entfernt, da sie doch nicht so in das Bild passen. Gräser werden abgestochen oder geteilt, damit sie nicht alles einnehmen und sich verjüngen können. Die Rosen werden geschnitten. (aber nicht zu früh) Man streift durch den Garten und entdeckt Stellen die so unberührt sind, dass dort sicher ein wenig Farge im Frühling nicht schaden kann. Eine Pflanzen oder ein Zwiebelgewächs was ein Garten verzaubert, nach der langen und dunklen Zeit.  Ein Frühlingserwachen im Garten!

Das Schauspiel im Garten kann jetzt beginnen. Die Pflanzzeit im März, April und Mai ist die schönste Zeit um im Garten was zu verändern.

Im Mai beginnt die Blüte der Rhododendron hier ein kleiner Einblick, klicken Sie auf den Link und lassen Sie sich verzaubern von der Schönheit der Rhododendron.

http://baumschule-krause.de/rhododendron-wunderschoen-und-bunt/

 

 

Die Veränderung im Gartenbau

die Zeit lässt sich nicht aufhalten

Abschied nehmen, ein neues Zeitalter beginnt – auch bei uns bleibt die Zeit nicht stehen.

Abschied nehmen von der Kindheit. Die Kindheit hat man im grünen Bahndamm verbracht, Butzen gebaut, bei Papa krumme Nägel stiebitzt und Bretter, damit man alles zusammenschustern konnte. Pfeil und Bogen gebastelt  und versucht zu schießen, meist erfolglos. Eine Kindheit die sorglos und frei war, sie ist schon lange vorüber. Erinnern Sie sich auch an eine ähnliche Kindheit?  Im Leben eines Erwachsenen denkt man immer voller Freude an die Kindheit zurück. Wie schön es war.

Heute ist es auch schön, aber keiner sieht es. Wir haben alles wunderbar vor Ort, brauchen keine langen Wege zurücklegen und zur Not bringt der Postmann alles schnell ins Haus. Wie bequem doch alles geworden ist. Luxus – das alles da ist und immer verfügbar. Erdbeeren im Februar, frisch im Schälchen im Discounter. Eigentlich verrückt- aber das ist die Zeit. Die Veränderung.

Im Gartenbau verändert sich auch so manches. Ich kann mich noch erinnern, als wir Rosen und Obst in großen Mengen veredelt haben, wie das war. Es gab in den Baumschulen noch keine Pflanzen im Topf, alles wurde im Freiland kultiviert. Es wurde im Frühling und Herbst gepflanzt.

„Die Pflanzen groß hacken“ , dass hat mein Vater immer zu mir gesagt. Es waren viele Pflanzen, diese Zeit vermisse ich nicht im geringsten. Das schöne an dieser Zeit war,  bei Mama unterm Kirschbaum liegen und  Mittagspause machen. Herrlich!

Heute verkaufe ich fast zu jeder Jahreszeit Pflanzen im Topf. Man kann immer pflanzen, es ist immer Pflanzzeit!  Die Zeit hat sich also schon längst verändert. Was allerdings nicht geht, wenn eine Pflanze ausverkauft ist, kann sie nicht so schnell wieder nachproduziert werden. Eine Rose brauch ca. 2 Jahre bis sie im Topf verkauft werden kann. Pflanzen sind Leben, ohne Pflanzen kein Leben!

Wir leben unsere Pflanzen – bei uns bekommen Sie immer eine ehrliche und objektive Beratung.

Historie