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herbstzeit-2016

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Die Ruhezeit der Bäume kehrt jetzt ein

Die Pflanzzeit beginnt mit dem verfärben der Blätter.

Die Tage werden kürzer, es wird kalt, die Blätter verfärben sich  „Die Wundervoller Herbstzeit beginnt“ und somit auch die wundervolle Pflanzzeit.  Wenn die Pflanzen in Vegetationruhe gehen ist der ideale Punk sie umzupflanzen. Die ersten Nachtfröste haben den Pflanzen  nun den Impuls gegeben,  sich auf die Winterruhe vorzubereiten. Die grüne Blattfarbe verlässt nun das Blatt und ein wunderschönes Naturschauspiel wird jetzt in Szene gesetzt. Der Zucker wird im Stamm und in den Wurzeln gespeichert. Wenn der Frühling wieder kommt ist er dann für die Pflanze abrufbar. Es können dann neue Blätter und Blüten gebildet werden.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit, die genutzt werden kann um viele Pflanzen im Garten zu verpflanzen oder sogar neu zu pflanzen. Jetzt in der Herbstzeit ist der Boden noch warm und die Pflanze kann sich um das neue Wurzelwachstum kümmern. Sie braucht sich um das Blatt oder die Blüte keine Gedanken zu machen. Ihre Hauptaufgabe liegt dann neues Zellwachstum im Wurzelsystem zu bilden.

Was sollten man beachten, wenn man zu dieser Zeit pflanzt?

Hier einige Tipps:

  • Der Boden sollte locker und Humusreich sein.
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht eingeschlemmt werden, leichtes angießen ist ausreichend. Den Boden danach gut feucht halten.
  • Kompost und Pflanzerden verwenden um den vorhanden Mutterboden humoser zu machen.
  • Bodenaktivator im Boden einarbeiten, fördert das Bodenleben.
  • bei trocken Wintern ruhig mal gießen! Pflanzen erfrieren nicht im Winter- sie vertrocknen!
  • Es kann solange gepflanzt werden, wie man mit dem Spaten in den Boden kommt!

 

 

 

apfelbaum-2016

Der Apfelbaum, eine Herrausfordung !

Welcher ist der richtige für mich?

Wie soll der Apfel schmecken -Süß- Saftig- wenig Säure- für Allergiker ?

Soll er lagerfähig sein- kann ich Äpfel überhaupt lagern?

Was möchte ich mit dem Apfel machen- nur zum Essen, oder zum Backen und Kochen?

Welchen Platz habe ich für den Apfelbaum zur Verfügung-  soll er ein richtig großer Baum werden, oder lieber ein kleiner, den ich dann mit der kleinen Leiter bearbeiten kann?

Das sind sehr komplexe Fragen die richtig beantwortet werden müssen.

Der Apfelbaum trägt großartige und sehr vielseitige Früchte. Die Auswahl der Früchte ist in der heutigen Zeit unglaublich üppig. Es gibt Baumschulen, die sich auf „Alte Apfelsorten“ spezialisiert haben und diese vermarkten. Diese Bäume werden dann in Streuobstwiesen gepflanzt.  Die Züchtung bei den Äpfeln nimmt kein Ende. Es gibt immer wieder neue Sorten, gerade für den kleinen Garten. Im Erwerbsgartenbau werden alte und neue Sorten angepflanzt, da für jeden Geschmack das richtige da sein soll. Zudem gibt es Sorten, die nur dort angepflanzt werden und als Frucht dann vermarket werden – Sogenannte Club Sorten. Viele davon sind auch sehr empfindlich gegenüber Krankheiten und müssen gepflegt werden. Deshalb ist die Sortenauswahl sehr wichtig. Das der Baum im normalen Hausgarten unempfindlich und robust sein sollte, dass möchte jeder. Ein Apfelbaum benötigt wenig Pflege, er sollte regelmäßig geschnitten werden und ein wenig Dünger im Frühjahr ist auch sehr gut. Denn eine ausreichende Nährstoff Versorgung ist sehr wichtig.

Zur Zeit bieten wir wieder unsere Apfel Probierbar an. Da können Sie aus vielen verschieden Apfelsorten auswählen welche die richtige Frucht für Sie ist. Wir beraten Sie gerne welcher Wuchs für Sie der richtige ist. Es gibt Buschbäume, Halbstämme und Hochstämme, dann werden Säulenbäume immer beliebter. Leider gibt es da keine Probiermöglichkeit, aber sie sind alle Wohlschmeckend.

Wussten Sie das  es Zauberhaft aussieht in alte Obstbäume Ramblerrosen zu pflanzen. http://baumschule-krause.de/galerie/Diese Rosen können dann in den Baum wuchern lassen und geben ein sehr schönes Bild ab.

 

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Die besondere Pflanze

Die Zeiten ändern sich und man benötigt die besondere Pflanze für das Besondere.

Die besondere Pflanze wird in Gärten gebraucht, wo das normale keinen Platz mehr hat.  Heutzutage werden im Garten andere Beete gestaltet als vor 50 Jahren. Man setzt auf Minimalismus. Das klassische Rosenbeet, oder die Rabatte am Haus haben sich verabschiedet. Stattdessen ist das Kiesbeet, oder der Steingarten immer mehr in den Vordergrund gerückt. Es werden dort Pflanzen ausgewählt die eine besondere Form haben, dass heißt sie werden anders gezogen. Wie die Bonsai Pflanze, sie wird immer geschnitten und somit behält sie ihre Form.

Der klassische Buchsbaum hat ausgedient!

Vor noch nicht allzu langer Zeit war der Buchsbaum im Garten die Pflanze. Er ist immergrün, lässt sich in alle Formen ziehen und wird nur einmal im Jahr geschnitten. Leider ist er in den letzten Jahren dem Buchsbaumpilz zum Opfer gefallen. Er wurde gehegt und gepflegt, aber die Erfolge bleiben aus. Es wurden Spritzmittel für Buchsbaum zugelassen um den Pilz einzudämmen. Aber auch diese haben nur wenig Erfolg verzeichnen können. Deshalb liegt der Focus auf Pflanzen die nicht empfindlich sind und auch nicht gespritzt werden  müssen. Das sind dann die neuen Besonderen Pflanzen. Sie sind kleinwüchsig, benötigen wenig Pflege und haben einen besonderen Wuchs.

Kurz um, das ist die neue Generation Pflanze für den Garten 4.0

Diese Pflanzen können viel. Sie wachsen nicht so schnell, haben eine ausgesprochen schöne Wuchsform. Jede für sich anders. Ob Kugelig, lang und schmal oder einfach nur Bizarr. Sie sind anders als das Normale. Deshalb passen sie so gut in die Moderne. Es werden keine Mengen von diesen Pflanzen gesetzt. Nein, es sind  „Die Besonderen“ die im Beet herausstechen. Deshalb empfehle ich Gräser dazu http://baumschule-krause.de/graeser-wo-der-wind/ denn sie unterstreichen mit ihrer Leichtigkeit das Besondere.

 

Hortensien

Hortensien, pflegeleicht wie eh und je!

Gibt es was pflegeleichteres als Hortensien?

Wohl kaum, Hortensien einmal gepflanzt, einmal geschnitten ( wenn überhaupt) und den ganzen Sommer Blüten, Blüten und nochmal Blüten.

Es gibt mittlerweile unzählige Sorten an Hortensiensträucher, die unterschiedlichsten Wuchsformen und Blüten. Die Züchtung findet kein Ende. Das ist auch gut so, denn es ist immer schön zu sehn, dass der Garten wieder erweitert werden kann, mit neuen Farben und Formen. Nehmen wir einmal die klassische Bauernhortensie. Diese hat sich von der Konfirmationsblume von vor 50 Jahren in eine echte Trend-Pflanze entwickelt. Es gibt sie als Endless Summer, Magical, Three Sisters, Forever and Ever und noch viele mehr, die sich in den letzten Jahren auf dem Pflanzenmarkt etabliert haben. Die einen bringen immer wieder neue Blüten empor, die andern bestechen durch ihre Farben, oder auch die Standfestigkeit. Die neuste Variation gibt es erst im nächsten Frühjahr, dass ist dann die Three Sister. Sie vereint drei wunderschöne Sorten in einem.

Die Rispenhortensie ist der Knaller

denn dies Form hat in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erlebt. Sie hat in der Züchtung echt hingelangt. Denn nicht nur als Bienenweide wird sie bei den Imkern gern gesehen, sondern auch als wahre Zierde im Garten. Sie hat große Schafskopf ähnliche Blüten, die sich dann im Laufe des Sommers verfärben. Manche werden pink, andere dunkelrot und eine Sorte wird grün. Das ist die Limeligth, diese Sorte ist die bekannteste unter den Paniculata Formen. Als Begleitpflanzen, empfehle ich Rhododendron und Halbschatten Stauden zur Unterpflanzung. http://baumschule-krause.de/rhododendron- wunderschoen-und-bunt/

Nun die anderen…

Dann gibt es noch Hortensien, die nicht in ihrer Blüte den Betrachter beeindrucken, nein es ist das Blatt. Das eine ist samtig, das andere sieht aus als wenn es von einer amerikanischen Eiche gefallen wäre. Bei den Samthortensien wie auch den Eichblatthortensien gibt es neue Selektionen die in Wuchs und Blattfarbe sich stark von den normalen Sorten abheben.