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Winterschutz an Gehölzen und Rosen

Wie wichtig ist der Winterschutz an Gehölzen?

Winterschutz bei Gehölzen, Stauden und Rosen ist in den letzten Jahren sehr vernachlässigt worden. Es war ja auch kein Winter mehr da, der den Gehölzen schaden bringen konnte. Aber wenn man sich die Prognosen in den letzen Tagen und das Wetter in Europa anschaut, dann denke ich sollte man das Thema Winterschutz wieder in Betracht ziehen.

Ich bin echt keine Weichei und bin der Meinung, wer unsere milden Winter nicht übersteht, der hat in unseren Gärten nicht viel zu suchen. Aber die Rose und andere Gehölze und Stauden, wie die Camelie oder die Verbene,  haben sich in den letzen Jahren hier etabliert.  Es wäre sehr schade wenn sie einfach erfrieren würden. Deshalb finde ich sollte der Winterschutz bei Pflanzen wieder auf die Agenda des Gartens gesetzt werden.

Ach übrigens, wußten Sie das Gehölze nicht erfrieren, sondern Vertrocknen!

Die Austrocknung findet bei uns meist statt, wenn es Kahlfröste und starke Sonneneinstrahlung gibt. Diese Fröste ohne Schnee sind für viele Pflanzen sehr gefährlich. Gerade im Februar, wenn die Sonne schon hoch am Horizont steht und die Pflanzen erwärmt werden. In dieser kurzen Zeit am Tag, wird der oberirdische Teil der Pflanze aufgetaut.  Jetzt möchte die Pflanze gleich ihren Durst löschen. Aber es geht nicht, denn die Wurzeln sind ja noch eingefroren und können kein Wasser nach oben transportieren. Sie haben das bestimmt schon gesehen, dass dann an Blatträndern, wie bei dem Kirschlorbeer braune Umrandungen sind. Das sind Verbrennungen, bzw. Austrocknungen. Das Ausmaß der Vertrocknung zeigt sich erst im Frühling.

Was ist als Winterschutz zu machen

Der beste Schutz ist vor der Austrocknung zu schützen. Empfindliche Pflanzen vor der Sonne schützen, indem kurzfristig ein Schattiernetzt oder Winter  Vliese darüber gedeckt wird. Es genügt bei manchen Pflanzen auch nur eine Abdeckung mit Tannenreisig. Das Gießen nicht vergessen! (bei Frostfreiem Wetter ohne Niederschlag) Dann sollten Pflanzen die in Kübeln stehen, zusammengestellt werden und mit Noppenfolie, Vliese oder Strohmatten umwinkelt werden. Nicht Winterharte Pflanzen, wie Oleander oder die Olive sollten immer in ein geschütztes frostfreies Winter Quartier untergebracht werden.

Was ist noch zu beachten?

Verwenden Sie niemals Folie! Denn Folie ist nicht Atmungsaktiv und die Pflanzen können darunter wie im Treibhaus austreiben und dann verfrieren. Zudem können sich Pilze gut ausbreiten. Ein wunderbares Klima.
Packen Sie ihre Pflanzen nicht zu früh ein. Ich würde immer spontan arbeiten. Wenn die Wetterfrösche ankündigen das es kalt wird, hat man in der Regel genügend Zeit, sich um alles zu kümmern. Kübel können sie schon im November zusammenrücken und einpacken. Aber bitte nur die Kübel, nicht die Pflanzen. Es ist immer wichtig einen geschützten Platz zu suchen, wo die Pflanzen ohne Stress gut überwintern können. Pflanzen die im Kübel stehen  haben auch im Winter einen Anspruch auf Wasser. Also bitte bei Frostfreien Tagen und wenig Niederschlag, die Pflanzen in den Kübeln mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Was eignet sich zu Abdecken?

In den Baumärkten ist das immer ein großes Thema, denn es gibt viel dafür zu kaufen. Aber ist das notwendig?

Es kommt immer darauf an was man im Garten schützen will, denn man kann sehr gut mit Materialen arbeiten die man im Garten zur Verfügung hat. Efeu, Kirschlorbeer, Eibe, Thuja und Co sind immergrün und können bestimmt mal einen Zweig entbehren. Dann den Tannenbaum nicht vergessen. Er kann auch zerschnitten werden und somit dient er als gutes Abdeckmaterial. Es gibt spezielle Wintervliese und feinmaschige Schattiernetze. Dann werden ganze Säcke aus Vlies angeboten, mit Reißverschluss und viel Luxus.

Der Weihnachtsbaum- in Perfektion

Der Weihnachtsbaum eine Herausforderung an Natur und Schönheitsideal.

Wer möchte nicht auch ‚den Weihnachtsbaum‘ in seiner Wohnstube haben, der die Idealmaße hat. So wie eine schöne Frau oder ein schöner Mann. Aber wer bestimmt das ‚Schöne‘?

Wir ?

Sie ?

oder …?

Das Ideal des Schönen hat sich in den letzen Jahren sehr verändert. Da wir ja von Heidi, Guido und Co. vermittelt bekommen was schön ist, so kommt es natürlich auch vor, dass der Tannenbaum, den wir von früher kennen, nicht mehr dem heutigen Ideal entspricht. Also wird der „Perfekte Weihnachtsbaum“ (er) geschaffen.

In New York, steht mit Abstand wohl der prunkvollste Baum. Ich glaube, dass ist der ideale und perfekte Weihnachtsbaum. So wollen wir ihn alle haben. Groß, voll, gerade gewachsen, makellos. Leider zieht uns die Natur einen Strich durch diese Rechnung, denn in der Natur ist alles perfekt, aber es entspricht nicht unserem „Perfektsein“. Also haben wir gelernt den perfekten Weihnachtsbaum zu machen.  Mit verschiedenen Kulturmaßnahmen werden die Bäume über Jahre geformt, damit sie dann dem Schönheitsbild  entsprechen. Wenn ich mir heute die Kulturflächen anschaue, dann ist dort kaum noch ein Krüppel zu sehen, der sich nicht als Tannenbaum vermarkten lässt. Wunderschön und gleichmäßig gewachsen.

Wie sind die Anfänge?

Man wählt heute schon die Mutterpflanzen aus, um zu sehen welche eine schöne Anlage haben. Die Samen von diesen Bäumen werden geerntet und ausgesät. Als 4-5 Jährige Pflanzen bekommen wir sie dann in die Baumschule geliefert und pflanzen diese dann in den Boden.

Dann dauert es ungefähr mindestens 10 Jahre bis man einen mannshohen Baum ernten kann. In diesen 10 Jahren gab es viele Male, die wir aufs Feld sind und geschaut haben, wie es den Tannen geht. Wenn das Frühjahr mild ist und die Bäume früh austreiben ist die Gefahr der Spätfröste sehr hoch.  Dann kann es passieren, dass die ganzen neuen Triebspitzen verloren sind. Die Natur kann sich wieder regenerieren und bildet neue Knospen für das nächste Jahr. Aber in diesem Jahr geht der Trieb verloren. Dann kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein Schuh! Nicht auf den Schuh, aber auf die Tannenspitze, dann knickt sie um und wird krumm. Deshalb stellt man Sitzstangen in die Tannenbaumkultur.

Es gibt Tannenbäume, die nicht so wachsen wie ich mir das vorstelle, also wird sie in diese Richtung gezogen, geschnitten und geformt. Den Dünger nicht zu vergessen, denn auch Nadelbäume haben Hunger. In unserer Kultur werden noch Schafe eingesetzt, diese geben einen natürlichen Dünger und zudem fressen sie noch die Wildkräuter, die in den Weihnachtsbäumen wachsen. Aber leider reicht der Naturdünger nicht immer, und deshalb wird der Boden untersucht und dann gezielt an jede einzelne Tanne Dünger gestreut.

Ich könnte noch viel mehr erzählen was alles passieren kann, in der Weihnachtsbaumkultur. Aber das würde den Rahmen sprengen.

Jetzt wünschen Wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten neuen Start in das Jahr 2017.

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Die Ruhezeit der Bäume kehrt jetzt ein

Die Pflanzzeit beginnt mit dem verfärben der Blätter.

Die Tage werden kürzer, es wird kalt, die Blätter verfärben sich  „Die Wundervoller Herbstzeit beginnt“ und somit auch die wundervolle Pflanzzeit.  Wenn die Pflanzen in Vegetationruhe gehen ist der ideale Punk sie umzupflanzen. Die ersten Nachtfröste haben den Pflanzen  nun den Impuls gegeben,  sich auf die Winterruhe vorzubereiten. Die grüne Blattfarbe verlässt nun das Blatt und ein wunderschönes Naturschauspiel wird jetzt in Szene gesetzt. Der Zucker wird im Stamm und in den Wurzeln gespeichert. Wenn der Frühling wieder kommt ist er dann für die Pflanze abrufbar. Es können dann neue Blätter und Blüten gebildet werden.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit, die genutzt werden kann um viele Pflanzen im Garten zu verpflanzen oder sogar neu zu pflanzen. Jetzt in der Herbstzeit ist der Boden noch warm und die Pflanze kann sich um das neue Wurzelwachstum kümmern. Sie braucht sich um das Blatt oder die Blüte keine Gedanken zu machen. Ihre Hauptaufgabe liegt dann neues Zellwachstum im Wurzelsystem zu bilden.

Was sollten man beachten, wenn man zu dieser Zeit pflanzt?

Hier einige Tipps:

  • Der Boden sollte locker und Humusreich sein.
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht eingeschlemmt werden, leichtes angießen ist ausreichend. Den Boden danach gut feucht halten.
  • Kompost und Pflanzerden verwenden um den vorhanden Mutterboden humoser zu machen.
  • Bodenaktivator im Boden einarbeiten, fördert das Bodenleben.
  • bei trocken Wintern ruhig mal gießen! Pflanzen erfrieren nicht im Winter- sie vertrocknen!
  • Es kann solange gepflanzt werden, wie man mit dem Spaten in den Boden kommt!

 

 

 

Der Apfelbaum, eine Herrausfordung !

Welcher ist der richtige für mich?

Wie soll der Apfel schmecken -Süß- Saftig- wenig Säure- für Allergiker ?

Soll er lagerfähig sein- kann ich Äpfel überhaupt lagern?

Was möchte ich mit dem Apfel machen- nur zum Essen, oder zum Backen und Kochen?

Welchen Platz habe ich für den Apfelbaum zur Verfügung-  soll er ein richtig großer Baum werden, oder lieber ein kleiner, den ich dann mit der kleinen Leiter bearbeiten kann?

Das sind sehr komplexe Fragen die richtig beantwortet werden müssen.

Der Apfelbaum trägt großartige und sehr vielseitige Früchte. Die Auswahl der Früchte ist in der heutigen Zeit unglaublich üppig. Es gibt Baumschulen, die sich auf „Alte Apfelsorten“ spezialisiert haben und diese vermarkten. Diese Bäume werden dann in Streuobstwiesen gepflanzt.  Die Züchtung bei den Äpfeln nimmt kein Ende. Es gibt immer wieder neue Sorten, gerade für den kleinen Garten. Im Erwerbsgartenbau werden alte und neue Sorten angepflanzt, da für jeden Geschmack das richtige da sein soll. Zudem gibt es Sorten, die nur dort angepflanzt werden und als Frucht dann vermarket werden – Sogenannte Club Sorten. Viele davon sind auch sehr empfindlich gegenüber Krankheiten und müssen gepflegt werden. Deshalb ist die Sortenauswahl sehr wichtig. Das der Baum im normalen Hausgarten unempfindlich und robust sein sollte, dass möchte jeder. Ein Apfelbaum benötigt wenig Pflege, er sollte regelmäßig geschnitten werden und ein wenig Dünger im Frühjahr ist auch sehr gut. Denn eine ausreichende Nährstoff Versorgung ist sehr wichtig.

Zur Zeit bieten wir wieder unsere Apfel Probierbar an. Da können Sie aus vielen verschieden Apfelsorten auswählen welche die richtige Frucht für Sie ist. Wir beraten Sie gerne welcher Wuchs für Sie der richtige ist. Es gibt Buschbäume, Halbstämme und Hochstämme, dann werden Säulenbäume immer beliebter. Leider gibt es da keine Probiermöglichkeit, aber sie sind alle Wohlschmeckend.

Wussten Sie das  es Zauberhaft aussieht in alte Obstbäume Ramblerrosen zu pflanzen. http://baumschule-krause.de/galerie/Diese Rosen können dann in den Baum wuchern lassen und geben ein sehr schönes Bild ab.