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Obst

Obst aus dem eigenen Garten

Obst aus dem eigenen Garten, wie wundervoll.

Naschkatzen haben jetzt Hochsaison, Obst aus dem eigenen Garten!

Beeren in Hülle und Fülle im Garten ernten und naschen. Das ist ein großartiges Ziel. Am Wochenende habe ich Beeren gepflückt, schwarze Johannisbeeren, rote Stachelbeeren, grüne Stachelbeeren und die Josta Beere. Bis vor einigen Jahren mochte ich keine schwarzen Johannisbeeren, sie schmeckten ehr bitter und waren zudem sehr sauer. Wenn ich mich daran erinnere, schüttel’s mich! Aber heute gibt es so gute wohlschmeckende Sorten, die auch gut vom Strauch zu essen sind. Ometa, Ben Sarek, Titania alles schwarze Sorten, die sehr lecker sind.

Die Marmelade die ich davon gekocht habe, ist sensationell geworden. Das Rezept: 1600g schwarze Johannisbeeren mit einer Dose Kokosnußmilch (400g sehr hoher Anteil an Kokosmark wählen) verrühren, dann mit 2 Päckchen Gelierzucker 1:2 vermengen, langsam erhitzen. Mit dem Pürierestab alles gut zerkleinern, (ich mag nicht gerne auf den ganzen Kernen beißen aber das kann jeder machen wie er das am liebsten mag)  nach Anweisung des Zuckerherstellers aufkochen und dann in Gläser füllen. Super lecker! Der Kokosgeschmack ist nicht dominant, es wird nur die Säure gemildert.

Demnächst kommen die Pfirsiche und die Aprikosen an die Reihe. Diese Früchte aus dem eigene Garten zu essen ist ein Hochgenuss. Der Anbau von diesen Südländischen Früchten ist nicht ganz einfach, dennoch hat diese Pflanze bei uns einen ganz großen Stellenwert. In einer geschützten Lage einen Pfirsich- oder Aprikosen Baum zu haben und von diesem leckere saftige Früchte zu ernten ist das Beste was einem passieren kann. Heute sind Sorten auf dem Markt, die für den Hausgarten gut geeignet sind und die dem Hobby Gärtner auch viel Freude, mit wenig Aufwand bereiten.

Brazelberries

 

Frostschaden

Der Frostschaden und die Auswirkung

Der Frostschaden ist überall sichtbar

Es ist schrecklich, wenn ich durch die Baumschule gehe.  Frostschaden. Überall schauen mich trocken, braune und abgestorbene Triebspitzen und Knospen an. Viele Pflanzen haben die kalten Nächte, mit Frösten bis  minus vier Grad nicht gut überstanden. Die Frage ist was ist jetzt zu tun. Leider kann ich nur eine Antwort dazu geben -NICHTS!

Frostschaden
Frostschaden

Das ist leider keine gute Antwort, aber es ist die die richtig ist. Denn der Mensch kann nichts machen. Die Natur benötigt nicht den Menschen um sich wieder zu erholen. Aber wir Menschen benötigen die Natur. Denkt man nur an die Winzer, oder Obstbauern, die von davon abhängig sind, dass eine gute Ernte ihre Existenz sichert. Da wird einem wieder bewusst was wir so alles mit unserer Umwelt machen. Aber ich schweife schon wieder ab.

Was ist nun im Garten zu machen?

Die Hortensien haben sehr stark gelitten. Hier sieh man auf den Bildern den Schaden. Die Fragen die ich in den letzten Tagen bekomme,

Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien

sind immer die gleichen. „Soll ich das alles abschneiden?“ Bitte nicht schneiden. Im rechten Bild kann man noch erkennen, dass der Ansatz von der Blüte noch nicht so viel Schaden erlitten hat. Deshalb BITTE NICHT SCHNEIDEN. Die eingerollten Blätter legen sich schützend um die Blüte und somit kann es sein, dass die Blüte nichts abbekommen hat. Das wäre Sensationell. Jetzt hoffen wir alle das endlich ein wenig mehr Wärme in unser Land einzieht, damit wir endlich den Garten genießen können.

Nochmal zu nachdenken;  Die Natur braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht die Natur!

The Power of Nature

Die Macht der Natur

The power of nature is present

Die Macht der Natur, ist gegenwärtig!

Eine Fläche die frisch mit Schotter aufgefüllt und mit dem Rüttler verdichtet wurde, ist von einer kleinen, sehr starken Pflanze durchbrochen worden. Ich war entzückt über diese Kraft der Natur, dass die Natur es schafft, dass vom Mensch gemachte, schnell wieder für sich zu gewinnen. Aber das was dort passiert ist, habe ich nicht erwartet. Ein kleiner Löwenzahn, so stark hat er sich angestrengt und ist aus dem Schotter hervorgekommen. Die Macht der Natur

Da zieh ich meinen Hut.

The Power of Nature
Die Macht der Natur, ist gegenwärtig

Da kann man mal sehen, dass die Macht der Natur gegenwärtig ist und wir als Menschen ein so untergeordnete Rolle spielen. Wir meinen immer wir sind die Größten, können die Natur bezwingen. Nichts der gleichen können wir, wir sollten anfangen mit ihr zu leben. Mit dem was sie uns schenkt und nicht sie zu zerstören. Wir wollen alles sauber und ordentlich halten, Unkraut frei! Ja das liebe Unkraut, ich bin ja ehrlich, ich möchte in dem Beet was ich neu angelegt habe, auch kein Unkraut haben und versuche die Pflanzen von dem lästigen Unkraut zu befreien. Das ist sehr mühselig. Aber wenn erstmal die Pflanzen, die ich gepflanzt habe sich durchsetzen, dann hat das Unkraut wenig Chancen. Das ist mein Ziel. Bis dahin muss ich noch ein wenig zupfen.

Unkrautvernichtungsmittel als Hilfsmittel

Wir können auch noch andere Hilfsmittel verwenden, wie das Permaclean von Bayer oder Girschfrei von Neudorff. Das sind noch zugelassene Unkrautvernichtungsmittel die dem Unkraut an den Kragen gehen. Viele Menschen möchten aber nicht nur ihre Beete von Unkraut befreien, nein sie möchten ihren Hof, oder den Bürgersteig vorm Haus damit abspritzen. Damit alles schön sauber ist. Dieses ist aber verboten und zu Recht!

Denn die Mittel die man so schön verwenden kann, um die Macht der Natur zu bekämpfen, werden auf dem Hof oder der versiegelten Flächen weggespült. In den Kläranlagen kann es nicht gefiltert oder von den Mikroorganismen zersetzt werden. Es geht in unser Trinkwasser. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben dazu beigetragen, dass Menschen mit Stoffen in Berührung kommen, die so etwas noch nie berhürt haben

Das ist natürlich sehr anmaßend von mir, sie zu beschuldigen, aber haben Sie das gewusst? Hat Ihnen das schon mal einer gesagt? In den Medien wird in großem Stiel über die Landwirtschaft berichtet, dass alles verseucht wird. Das Spritzen von Getreide, damit es schneller ausreift und somit zu geeigneten Zeitpunkten geerntet werden kann. Diese Maßnahmen sind mittlerweile verboten. Aber mit einem kleinen Teil haben wir alle dazu beigetragen, dass Stoffe, wie Glyphosat in das Grundwasser kamen. Durch mangelnde Aufklärung vom Handel und das wirtschaftliche Interesse der großen Firmen wurde auf den Endverbraucher nicht so viel Wert gelegt. Er bekommt das Mittel ja nur in einer sehr abgeschwächten Konzentration in die Hand. Denn es muss ja Gewährleistet werden das bei unsachgemäßen Umgang mit dem Mittel so wenig Schaden wie möglich entsteht. Es geht um die Haftung.

Die richtige Anwendung

Also, wenn sie spritzen möchten, dann sollten sie nur in den Beeten spritzen. Schadstoffe können in den Bodenschichten langsam abgebaut werden. bzw. es lagert sich irgendwo an und kann keinen Schaden mehr verursachen. Sie sollten darauf achten, dass keine Auswaschung statt findet. Das ist sehr wichtig.

Sie sollten darauf achten, dass sie immer nur eine Spritze verwenden um Unkraut zu spritzen. Eine spezielle Unkrautspritze mit Spritzschirm ist empfehlenswert, damit keine Abdrift an andere Pflanzen geht. Wir beraten sie gerne im Umgang mit den speziellen Mitteln und geben ihnen Tipps ob es nicht eine Alternative gibt.