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Frühlingserwachen Rotes Kätzchen

Schauspiel des Frühlingserwachen

Wenn die Vögel morgens zwitschern und der Himmel sich langsam verfärbt, dann ist das, dass Frühlingserwachen

Frühlingserwachen, so und nicht anders würde das Jetzt beschreiben. Denn es gibt doch nichts schöneres, als den Vögeln zu lauschen, die den Frühling herbeirufen. Wir alle sehnen uns nach Sonne und Wärme. Endlich wieder in den Garten gehen und die Reste vom Herbst beseitigen. Den Garten schick und schön machen und die Tage genießen. Auf der Terrasse sitzen und einen Cappuccino trinken und einfach in den Garten schauen. Sich von der Natur inspirieren lassen, Ideen entwickeln.  Denn so ein Garten verändert sich jedes Jahr aufs neue. Er lebt! Die Veränderung gibt uns immer wieder Impulse etwas im Garten zu ändern oder zu verbessern. Lässt man alles so, wie man es vor langer Zeit angelegt hat, kann es sein, dass der Garten aus seiner Schönheit entwächst. Ein Garten benötigt ein gewisses Maß an Pflege.

Verschiedene Gehölze sollte ab und zu geschnitten werden. Damit sie nicht vergreisen, sondern immer schön blühen. Bäume die groß werden können, können auch gelenkt werden, damit sie nicht erst so groß werden. Stauden werden vereinzelt oder gar entfernt, da sie doch nicht so in das Bild passen. Gräser werden abgestochen oder geteilt, damit sie nicht alles einnehmen und sich verjüngen können. Die Rosen werden geschnitten. (aber nicht zu früh) Man streift durch den Garten und entdeckt Stellen die so unberührt sind, dass dort sicher ein wenig Farge im Frühling nicht schaden kann. Eine Pflanzen oder ein Zwiebelgewächs was ein Garten verzaubert, nach der langen und dunklen Zeit.  Ein Frühlingserwachen im Garten!

Das Schauspiel im Garten kann jetzt beginnen. Die Pflanzzeit im März, April und Mai ist die schönste Zeit um im Garten was zu verändern.

Im Mai beginnt die Blüte der Rhododendron hier ein kleiner Einblick, klicken Sie auf den Link und lassen Sie sich verzaubern von der Schönheit der Rhododendron.

http://baumschule-krause.de/rhododendron-wunderschoen-und-bunt/

 

 

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Die Veränderung im Gartenbau

die Zeit lässt sich nicht aufhalten

Abschied nehmen, ein neues Zeitalter beginnt – auch bei uns bleibt die Zeit nicht stehen.

Abschied nehmen von der Kindheit. Die Kindheit hat man im grünen Bahndamm verbracht, Butzen gebaut, bei Papa krumme Nägel stiebitzt und Bretter, damit man alles zusammenschustern konnte. Pfeil und Bogen gebastelt  und versucht zu schießen, meist erfolglos. Eine Kindheit die sorglos und frei war, sie ist schon lange vorüber. Erinnern Sie sich auch an eine ähnliche Kindheit?  Im Leben eines Erwachsenen denkt man immer voller Freude an die Kindheit zurück. Wie schön es war.

Heute ist es auch schön, aber keiner sieht es. Wir haben alles wunderbar vor Ort, brauchen keine langen Wege zurücklegen und zur Not bringt der Postmann alles schnell ins Haus. Wie bequem doch alles geworden ist. Luxus – das alles da ist und immer verfügbar. Erdbeeren im Februar, frisch im Schälchen im Discounter. Eigentlich verrückt- aber das ist die Zeit. Die Veränderung.

Im Gartenbau verändert sich auch so manches. Ich kann mich noch erinnern, als wir Rosen und Obst in großen Mengen veredelt haben, wie das war. Es gab in den Baumschulen noch keine Pflanzen im Topf, alles wurde im Freiland kultiviert. Es wurde im Frühling und Herbst gepflanzt.

„Die Pflanzen groß hacken“ , dass hat mein Vater immer zu mir gesagt. Es waren viele Pflanzen, diese Zeit vermisse ich nicht im geringsten. Das schöne an dieser Zeit war,  bei Mama unterm Kirschbaum liegen und  Mittagspause machen. Herrlich!

Heute verkaufe ich fast zu jeder Jahreszeit Pflanzen im Topf. Man kann immer pflanzen, es ist immer Pflanzzeit!  Die Zeit hat sich also schon längst verändert. Was allerdings nicht geht, wenn eine Pflanze ausverkauft ist, kann sie nicht so schnell wieder nachproduziert werden. Eine Rose brauch ca. 2 Jahre bis sie im Topf verkauft werden kann. Pflanzen sind Leben, ohne Pflanzen kein Leben!

Wir leben unsere Pflanzen – bei uns bekommen Sie immer eine ehrliche und objektive Beratung.

Historie

 

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Winterschutz an Gehölzen und Rosen

Wie wichtig ist der Winterschutz an Gehölzen?

Winterschutz bei Gehölzen, Stauden und Rosen ist in den letzten Jahren sehr vernachlässigt worden. Es war ja auch kein Winter mehr da, der den Gehölzen schaden bringen konnte. Aber wenn man sich die Prognosen in den letzen Tagen und das Wetter in Europa anschaut, dann denke ich sollte man das Thema Winterschutz wieder in Betracht ziehen.

Ich bin echt keine Weichei und bin der Meinung, wer unsere milden Winter nicht übersteht, der hat in unseren Gärten nicht viel zu suchen. Aber die Rose und andere Gehölze und Stauden, wie die Camelie oder die Verbene,  haben sich in den letzen Jahren hier etabliert.  Es wäre sehr schade wenn sie einfach erfrieren würden. Deshalb finde ich sollte der Winterschutz bei Pflanzen wieder auf die Agenda des Gartens gesetzt werden.

Ach übrigens, wußten Sie das Gehölze nicht erfrieren, sondern Vertrocknen!

Die Austrocknung findet bei uns meist statt, wenn es Kahlfröste und starke Sonneneinstrahlung gibt. Diese Fröste ohne Schnee sind für viele Pflanzen sehr gefährlich. Gerade im Februar, wenn die Sonne schon hoch am Horizont steht und die Pflanzen erwärmt werden. In dieser kurzen Zeit am Tag, wird der oberirdische Teil der Pflanze aufgetaut.  Jetzt möchte die Pflanze gleich ihren Durst löschen. Aber es geht nicht, denn die Wurzeln sind ja noch eingefroren und können kein Wasser nach oben transportieren. Sie haben das bestimmt schon gesehen, dass dann an Blatträndern, wie bei dem Kirschlorbeer braune Umrandungen sind. Das sind Verbrennungen, bzw. Austrocknungen. Das Ausmaß der Vertrocknung zeigt sich erst im Frühling.

Was ist als Winterschutz zu machen

Der beste Schutz ist vor der Austrocknung zu schützen. Empfindliche Pflanzen vor der Sonne schützen, indem kurzfristig ein Schattiernetzt oder Winter  Vliese darüber gedeckt wird. Es genügt bei manchen Pflanzen auch nur eine Abdeckung mit Tannenreisig. Das Gießen nicht vergessen! (bei Frostfreiem Wetter ohne Niederschlag) Dann sollten Pflanzen die in Kübeln stehen, zusammengestellt werden und mit Noppenfolie, Vliese oder Strohmatten umwinkelt werden. Nicht Winterharte Pflanzen, wie Oleander oder die Olive sollten immer in ein geschütztes frostfreies Winter Quartier untergebracht werden.

Was ist noch zu beachten?

Verwenden Sie niemals Folie! Denn Folie ist nicht Atmungsaktiv und die Pflanzen können darunter wie im Treibhaus austreiben und dann verfrieren. Zudem können sich Pilze gut ausbreiten. Ein wunderbares Klima.
Packen Sie ihre Pflanzen nicht zu früh ein. Ich würde immer spontan arbeiten. Wenn die Wetterfrösche ankündigen das es kalt wird, hat man in der Regel genügend Zeit, sich um alles zu kümmern. Kübel können sie schon im November zusammenrücken und einpacken. Aber bitte nur die Kübel, nicht die Pflanzen. Es ist immer wichtig einen geschützten Platz zu suchen, wo die Pflanzen ohne Stress gut überwintern können. Pflanzen die im Kübel stehen  haben auch im Winter einen Anspruch auf Wasser. Also bitte bei Frostfreien Tagen und wenig Niederschlag, die Pflanzen in den Kübeln mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Was eignet sich zu Abdecken?

In den Baumärkten ist das immer ein großes Thema, denn es gibt viel dafür zu kaufen. Aber ist das notwendig?

Es kommt immer darauf an was man im Garten schützen will, denn man kann sehr gut mit Materialen arbeiten die man im Garten zur Verfügung hat. Efeu, Kirschlorbeer, Eibe, Thuja und Co sind immergrün und können bestimmt mal einen Zweig entbehren. Dann den Tannenbaum nicht vergessen. Er kann auch zerschnitten werden und somit dient er als gutes Abdeckmaterial. Es gibt spezielle Wintervliese und feinmaschige Schattiernetze. Dann werden ganze Säcke aus Vlies angeboten, mit Reißverschluss und viel Luxus.

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Der Weihnachtsbaum- in Perfektion

Der Weihnachtsbaum eine Herausforderung an Natur und Schönheitsideal.

Wer möchte nicht auch ‚den Weihnachtsbaum‘ in seiner Wohnstube haben, der die Idealmaße hat. So wie eine schöne Frau oder ein schöner Mann. Aber wer bestimmt das ‚Schöne‘?

Wir ?

Sie ?

oder …?

Das Ideal des Schönen hat sich in den letzen Jahren sehr verändert. Da wir ja von Heidi, Guido und Co. vermittelt bekommen was schön ist, so kommt es natürlich auch vor, dass der Tannenbaum, den wir von früher kennen, nicht mehr dem heutigen Ideal entspricht. Also wird der „Perfekte Weihnachtsbaum“ (er) geschaffen.

In New York, steht mit Abstand wohl der prunkvollste Baum. Ich glaube, dass ist der ideale und perfekte Weihnachtsbaum. So wollen wir ihn alle haben. Groß, voll, gerade gewachsen, makellos. Leider zieht uns die Natur einen Strich durch diese Rechnung, denn in der Natur ist alles perfekt, aber es entspricht nicht unserem „Perfektsein“. Also haben wir gelernt den perfekten Weihnachtsbaum zu machen.  Mit verschiedenen Kulturmaßnahmen werden die Bäume über Jahre geformt, damit sie dann dem Schönheitsbild  entsprechen. Wenn ich mir heute die Kulturflächen anschaue, dann ist dort kaum noch ein Krüppel zu sehen, der sich nicht als Tannenbaum vermarkten lässt. Wunderschön und gleichmäßig gewachsen.

Wie sind die Anfänge?

Man wählt heute schon die Mutterpflanzen aus, um zu sehen welche eine schöne Anlage haben. Die Samen von diesen Bäumen werden geerntet und ausgesät. Als 4-5 Jährige Pflanzen bekommen wir sie dann in die Baumschule geliefert und pflanzen diese dann in den Boden.

Dann dauert es ungefähr mindestens 10 Jahre bis man einen mannshohen Baum ernten kann. In diesen 10 Jahren gab es viele Male, die wir aufs Feld sind und geschaut haben, wie es den Tannen geht. Wenn das Frühjahr mild ist und die Bäume früh austreiben ist die Gefahr der Spätfröste sehr hoch.  Dann kann es passieren, dass die ganzen neuen Triebspitzen verloren sind. Die Natur kann sich wieder regenerieren und bildet neue Knospen für das nächste Jahr. Aber in diesem Jahr geht der Trieb verloren. Dann kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein Schuh! Nicht auf den Schuh, aber auf die Tannenspitze, dann knickt sie um und wird krumm. Deshalb stellt man Sitzstangen in die Tannenbaumkultur.

Es gibt Tannenbäume, die nicht so wachsen wie ich mir das vorstelle, also wird sie in diese Richtung gezogen, geschnitten und geformt. Den Dünger nicht zu vergessen, denn auch Nadelbäume haben Hunger. In unserer Kultur werden noch Schafe eingesetzt, diese geben einen natürlichen Dünger und zudem fressen sie noch die Wildkräuter, die in den Weihnachtsbäumen wachsen. Aber leider reicht der Naturdünger nicht immer, und deshalb wird der Boden untersucht und dann gezielt an jede einzelne Tanne Dünger gestreut.

Ich könnte noch viel mehr erzählen was alles passieren kann, in der Weihnachtsbaumkultur. Aber das würde den Rahmen sprengen.

Jetzt wünschen Wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten neuen Start in das Jahr 2017.