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Apfelsägewespe

Apfelsägewespe

Die kleine listige Apfelsägewespe

Die kleine listige Apfelsägewespe sägt, so wie ihr Name es sagt, mit einem Sägeförmigen Bohrer ein Loch in den Boden der Apfelblüte. Dort legt sie ein Ei hinein und nach 14 Tagen erblickt ein winziges Räupchen die Welt des Apfels. Sogleich beginnt es sich, in den noch kleinen Apfel hineinzubohren. Sie fressen einen kleinen Spiralgang in den Apfel und dringen dann bis zum Kerngehäuse vor. Im Kerngehäuse werden einige Kerne angenagt und somit wird die Weiterentwicklung des Apfels verhindert. Nach ca 2 Wöchiger Schlemmerei in dem Apfel geht es weiter zum nächsten Apfel. Es kann sein, dass die Raupe bis zu 3 Äpfel in ihrem Leben anfrisst. Wenn sie ausgewachsen ist lässt sie sich vom Baum fallen und spinnt sich in einen brauen Kokon ca. 25cm unter der Erde ein. Dort überwintert sie als Nymphe und wartet auf ihre Verpuppung bis zu Frühjahr. Dann beginnt das gleiche Spiel.

Was passiert mit den Früchten bei dem Angriff von der Apfelsägewespe?

Im schlimmsten Fall, fallen sie einfach ab. Wenn ein Apfel mit der Raupe befallen ist und sie die Kerne anknabbert, wächst der Apfel nicht weiter. Da sein Erbgut beschädigt ist. Dann fällt er ab. Man sieht ihm das an, denn er ist wesentlich kleiner entwickelt als die anderen Äpfel und ist meist noch behaart. Wenn die kleine Raupe das Kerngehäuse nicht erreich, oder verfehlt, dann entwickelt sich der Apfel ganz normal weiter. Er hat auf der Haut so schorfartige Narben, daran kann man sehen das die Wespe da war.

Was kann man gegen diese listige Apfelsägewespe tun?

Eine Behandlung mit einem Insektenspritzmittel ist nur empfehlenswert, wenn wenig Blüten an einem Baum sind, oder wenn der Befallsdruck so hoch ist, dass ein großer Ernteausfall zu erwarten ist. Es gibt spezielle Weiße Tafeln, die in der Blütezeit aufgehängt werden, um zu kontrollieren wie hoch der tatsächliche Befall ist. Eigentlich ist die Wespe auch eine gute Sache. Denn sie trägt dazu bei, dass es eine natürliche Ausdünnung der Äpfel gibt. Fallen die Äpfel vorzeitig ab  so können sich die anderen Früchte prächtig entwickeln.

Für den Apfel.- und Pflaumenwickler gibt es spezielle Fallen, die jetzt noch in den Baum gehängt werden können, denn die 2. Generation des Wickler ist jetzt bis September aktiv. Bei uns in der Baumschule haben wir diese Fallen vorrätig und wir beraten Sie gerne. Fragen Sie uns !

 

Obst

Obst aus dem eigenen Garten

Obst aus dem eigenen Garten, wie wundervoll.

Naschkatzen haben jetzt Hochsaison, Obst aus dem eigenen Garten!

Beeren in Hülle und Fülle im Garten ernten und naschen. Das ist ein großartiges Ziel. Am Wochenende habe ich Beeren gepflückt, schwarze Johannisbeeren, rote Stachelbeeren, grüne Stachelbeeren und die Josta Beere. Bis vor einigen Jahren mochte ich keine schwarzen Johannisbeeren, sie schmeckten ehr bitter und waren zudem sehr sauer. Wenn ich mich daran erinnere, schüttel’s mich! Aber heute gibt es so gute wohlschmeckende Sorten, die auch gut vom Strauch zu essen sind. Ometa, Ben Sarek, Titania alles schwarze Sorten, die sehr lecker sind.

Die Marmelade die ich davon gekocht habe, ist sensationell geworden. Das Rezept: 1600g schwarze Johannisbeeren mit einer Dose Kokosnußmilch (400g sehr hoher Anteil an Kokosmark wählen) verrühren, dann mit 2 Päckchen Gelierzucker 1:2 vermengen, langsam erhitzen. Mit dem Pürierestab alles gut zerkleinern, (ich mag nicht gerne auf den ganzen Kernen beißen aber das kann jeder machen wie er das am liebsten mag)  nach Anweisung des Zuckerherstellers aufkochen und dann in Gläser füllen. Super lecker! Der Kokosgeschmack ist nicht dominant, es wird nur die Säure gemildert.

Demnächst kommen die Pfirsiche und die Aprikosen an die Reihe. Diese Früchte aus dem eigene Garten zu essen ist ein Hochgenuss. Der Anbau von diesen Südländischen Früchten ist nicht ganz einfach, dennoch hat diese Pflanze bei uns einen ganz großen Stellenwert. In einer geschützten Lage einen Pfirsich- oder Aprikosen Baum zu haben und von diesem leckere saftige Früchte zu ernten ist das Beste was einem passieren kann. Heute sind Sorten auf dem Markt, die für den Hausgarten gut geeignet sind und die dem Hobby Gärtner auch viel Freude, mit wenig Aufwand bereiten.

Brazelberries

 

Frostschaden

Der Frostschaden und die Auswirkung

Der Frostschaden ist überall sichtbar

Es ist schrecklich, wenn ich durch die Baumschule gehe.  Frostschaden. Überall schauen mich trocken, braune und abgestorbene Triebspitzen und Knospen an. Viele Pflanzen haben die kalten Nächte, mit Frösten bis  minus vier Grad nicht gut überstanden. Die Frage ist was ist jetzt zu tun. Leider kann ich nur eine Antwort dazu geben -NICHTS!

Frostschaden
Frostschaden

Das ist leider keine gute Antwort, aber es ist die die richtig ist. Denn der Mensch kann nichts machen. Die Natur benötigt nicht den Menschen um sich wieder zu erholen. Aber wir Menschen benötigen die Natur. Denkt man nur an die Winzer, oder Obstbauern, die von davon abhängig sind, dass eine gute Ernte ihre Existenz sichert. Da wird einem wieder bewusst was wir so alles mit unserer Umwelt machen. Aber ich schweife schon wieder ab.

Was ist nun im Garten zu machen?

Die Hortensien haben sehr stark gelitten. Hier sieh man auf den Bildern den Schaden. Die Fragen die ich in den letzten Tagen bekomme,

Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien
Frostschaden an Hortensien

sind immer die gleichen. „Soll ich das alles abschneiden?“ Bitte nicht schneiden. Im rechten Bild kann man noch erkennen, dass der Ansatz von der Blüte noch nicht so viel Schaden erlitten hat. Deshalb BITTE NICHT SCHNEIDEN. Die eingerollten Blätter legen sich schützend um die Blüte und somit kann es sein, dass die Blüte nichts abbekommen hat. Das wäre Sensationell. Jetzt hoffen wir alle das endlich ein wenig mehr Wärme in unser Land einzieht, damit wir endlich den Garten genießen können.

Nochmal zu nachdenken;  Die Natur braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht die Natur!